
Adolf J. Köppel beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit historischen Kriminalfällen, ungelösten Rätseln und der Analyse vergangener Ereignisse. Bekannt wurde er insbesondere durch seine umfangreichen Recherchen zum Mordfall Hinterkaifeck, einem der bekanntesten Kriminalfälle Deutschlands.
Die Suche nach der Wahrheit im Fall Hinterkaifeck
Im Jahr 2012 wurde Adolf J. Köppel durch eine Fernsehdokumentation im Bayerischer Rundfunk auf den rätselhaften Mehrfachmord auf dem Einödhof Hinterkaifeck aufmerksam. Die ungewöhnlichen Umstände der Tat, die zahlreichen offenen Fragen und die bis heute kontrovers diskutierten Ermittlungsansätze weckten sein Interesse. Aus anfänglicher Neugier entwickelte sich eine jahrelange intensive Recherchearbeit.
Köppel analysierte historische Dokumente, Zeugenaussagen, Ermittlungsunterlagen und bekannte Indizien des Falls. Dabei entstand ein umfangreiches Indizienmosaik, aus dem er eine neue Rekonstruktion der Ereignisse ableitete. Seine Forschungsergebnisse stellt er im Sachbuch „Der Gruber war’s“ vor, in dem er seine Sichtweise auf die Hinterkaifeck-Morde detailliert darlegt.
Die umfangreichen Recherchen von Adolf J. Köppel fanden auch international Beachtung. Der tschechische Investigativ-Journalist Jaroslav Mareš, bekannt für seine Arbeit zu historischen Kriminalfällen und ungelösten Rätseln, setzte sich 2026 intensiv mit Köppels Analyse des Mordfalls Hinterkaifeck auseinander. Er untersuchte die vorgelegten Indizien, die Rekonstruktion des Tatgeschehens sowie die daraus abgeleiteten Schlussfolgerungen.
Nach eingehender Prüfung kam Jaroslav Mareš zu der Einschätzung, dass die von Adolf J. Köppel zusammengetragenen Erkenntnisse eine schlüssige Erklärung für den über hundert Jahre alten Kriminalfall liefern und der Fall aus seiner Sicht als gelöst betrachtet werden kann. Seine Auseinandersetzung mit der Recherche trug dazu bei, die Erkenntnisse rund um Hinterkaifeck auch über den deutschsprachigen Raum hinaus bekannt zu machen.
Damit wurde die Arbeit von Adolf J. Köppel nicht nur als private Recherche wahrgenommen, sondern auch von einem unabhängigen Journalisten aus dem Ausland aufgegriffen und kritisch untersucht.

Mit seinem Sachbuch „Der Gruber war’s“ veröffentlichte Adolf J. Köppel seine umfangreiche Analyse des Mordfalls Hinterkaifeck. Darin stellt er die Ergebnisse seiner jahrelangen Recherche vor und beschreibt anhand zahlreicher Indizien seine Rekonstruktion der Ereignisse rund um den historischen Kriminalfall.
Auf Grundlage dieser Forschung entstand der historische Kriminalroman „Lerchenstimme“, der das Leben der Bauerntochter Viktoria Gabriel und ihrer Familie vor dem Hintergrund der Ereignisse auf Hinterkaifeck erzählt. Der Roman verbindet historische Recherche mit einer spannenden und emotionalen Darstellung der Menschen hinter dem bis heute bekannten Kriminalfall.
Zum 100. Jahrestag des Mordfalls Hinterkaifeck im Jahr 2022 wurde „Lerchenstimme“ zudem zur Grundlage einer Bühneninszenierung. Adolf J. Köppel schrieb gemeinsam mit dem Neuburger Volkstheater das Drehbuch für das Theaterstück „Die Lerche von Hinterkaifeck“ und brachte damit die Geschichte rund um Hinterkaifeck auf die Bühne. Die Umsetzung verband historische Ereignisse mit einer dramatischen Erzählung und zog über 10'000 Besucher in ihren Bann.
Neben dem Mordfall Hinterkaifeck beschäftigt sich Adolf J. Köppel auch mit anderen historischen Fragestellungen. In seinem Sachbuch "Jagdunfall Ötzi" untersucht er die Ausrüstung, Lebensweise und die Umstände des Todes der Gletschermumie Ötzi aus einer neuen Perspektive.
Adolf J. Köppel verbindet akribische Recherche mit der Leidenschaft, historische Ereignisse aus neuen Blickwinkeln zu betrachten. Seine Arbeiten zeigen, wie alte Dokumente, wissenschaftliche Erkenntnisse und kriminalistische Analyse dazu beitragen können, ungelöste Fragen neu zu bewerten.
Mehr über den Autor und Forscher Adolf J. Köppel erfahren Sie auf seiner offiziellen Autorenwebsite www.adolfjkoeppel.ch.

