Der Autor

Adolf J. Köppel, 1962

Im November 2012 sah ich im BR Fernsehen den Bericht über den überaus schrecklichen 6-fach Mord an der Bauernfamilie Gruber in Hinterkaifeck, nahe München. Allen, mitsamt der gerade eben erst angereisten Magd, wurde scheinbar der Schädel eingeschlagen. Die Kriminalpolizei ging damals (1922) wie heute von einem Raubmord aus, obwohl nichts gestohlen wurde.

 

Als am Ende der Sendung erwähnt wurde, dass alles über diesen bis heute nicht aufgeklärten Fall im Internet nachzulesen ist, war ich sofort Feuer und Flamme.

Ich musste einfach alles über den schrecklichen 6-fach Mord wissen. Keinesfalls hatte ich vor, mich auf die Suche nach dem Mörder zu machen.

 

Also setzte ich mich am nächsten Tag völlig unbefangen, aber voller Neugier, an den Computer und öffnete die Seite www.hinterkaifeck.com. Endlich hatte ich einmal alle Informationen zur Verfügung und musste mich nicht, wie zuvor, mit den Titeln der Zeitungen und den spärlichen Berichten der Polizei zufrieden geben. Polizeiberichte, Zeugenaussagen, die kuriose Mordwaffe, das Leben auf dem Bauernhof, einfach alles konnte man dort nachlesen.

Unter den Toten befanden sich: Andreas Gruber, seine Frau Cäcilia, seine Tochter Viktoria, seine "Enkelin" Cilli, sein "Enkel" Josef und die Magd Maria Baumgartner. So, wie es auf den ersten Blick aussah, kamen alle sechs Personen durch Fremdeinwirkung ums Leben. 

Wer sich aber mit dem Charakter des vorbestraften Bauern Andreas Gruber auseinandersetzt, muss unweigerlich feststellen, dass nur er für diese schreckliche Tat in Frage kommen kann.

Doch wie kann er der Mörder sein? Denn als die Kriminalpolizei die sechs Leichen fand, war auch er unter den Toten. 

Die Morde geschahen erwiesenermaßen am 31.03.1922. Offiziell wurden aber die Leichen erst am 04.04.1922 gefunden, also vier Tage später - und in vier Tagen kann viel passieren ...

Medien

Der Rheintaler, 30.02.2019

Lesen Sie den vollständigen Bericht "Mordfall gelöst - die Polizei schläft" auf www.Rheintaler.ch 

Abendzeitung, 17.03.2018

Lesen Sie den vollständigen Bericht "Mordfall Hinterkaifeck: Ist der mysteriöse Fall gelöst?" auf www.abendzeitung-munchen.de

Der Rheintaler, 18.12.2017

Lesen Sie den vollständigen Bericht "Ein spätberufener Dedektiv" auf www.Rheintaler.ch

 

Leserkommentare

 

Dominik N., Schweiz

"Ich habe mich so in die Geschichte hineinversetzt, dass jedesmal, wenn ich im Buch gelesen habe, völlig ausser mir war. Dieser Gruber hat mich so wütend gemacht, weshalb meine Freundin mir versuchte zu verbieten, weiter zu lesen."

 

S. Plöckl, entfernte Verwandte von Michael Plöckl (Zeitzeuge), Deutschland

"Finde es sehr gut dargestellt wie sich die „Katastrophe“ aufgebaut hat, vor allem finde ich die Darstellung von A. Gruber sehr gut. Meine Großmutter kannte die Leute und die hat den Gruber auch als jähzornigen Tyrannen beschrieben. Auch die Opfer-Täter-Konstellation sowie deren Ausweglosigkeit sind sehr gut beschrieben. Allerdings glaube ich – ist meine persönliche Meinung - nicht, dass sich Viktoria – wie im Buch beschrieben – sich auch nur einer Menschenseele (und Fremden schon überhaupt nicht) bezüglich Ihrer Fluchtgedanken anvertraut hätte. Aber das passt zur Story und die Verhaltensweisen – höhere Geldsummen etc. fügen sich gut in die Geschichte ein.

Ich finde Ihr Buch sehr gut gelungen und ich denke auch mit all den Theorien die aufgestellt wurde, ist diese hier die Beste."

 

Gertraud B., Österreich

"Das Buch hat mich so schockiert, ich musste nachdem ich es fertig gelesen hatte, sofort in die Stadtbibliothek radeln, um eine fröhliches Buch zu holen."

 

Petra H., auf Amazon.de

"So konnte es tatsächlich gewesen sein. Sehr spannendes Buch aus einem völlig neuen Blickwinkel. Gut recherchiert, konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Top!"

 

Peter F., Schweiz

"Musste das Buch nach dem ersten Kapitel weglegen, da es mich zu sehr an meine eigene Kindheit erinnerte."

 

Britta T., Country Sängerin, Schweiz

"Habe das Buch innerhalb von zwei Tagen gelesen. Es war so spannend, ich konnte es nicht mehr weglegen. Mein Mann hat sich dabei immer aufgeregt, dass im Bett die Nachttischlampe so lange an war. Er kann eben nur in kompletter Dunkelheit schlafen."

 

Bernadette K., Schweiz

"Ich war total aus dem Häuschen, so eine geile Geschichte. Es ist zwar eine harte Geschichte, aber so war es früher nun mal. Meiner Meinung nach sollte man dieses Buch verfilmen. Habe es innerhalb von zwei Tagen gelesen. Einfach super."

 

Manfred S., Schweiz

"Ich kenne den Autor persönlich und wollte es erst von ihm signieren lassen, wenn mich die Geschichte überzeugte. Jetzt ist es signiert."

 

Unbekannt, auf Amazon.de 

"Wunderbar. Das beste was ich je über Hinterkaifeck gelesen habe. Überaus plausibel finde ich auch die Aufklärung der Morde. So hätte ich das nie im Leben gedacht....."

 

Kommentare: 7
  • #7

    Jasminka (Samstag, 02 Februar 2019 05:56)

    Wenn man davon ausgeht dass A. Gruber die Tat an seiner Familie verübt hat und er selber durch ausrutschen im Stall an einer Kreuzhacke den Tod fand, dann stellt sich die Frage, wer hat die alte Türe auf A. Gruber Leiche draufgelegt und mit Streu bedeckt? Nach aller Logik - kaum der A. Gruber selber!
    Dem nach gab es einen Täter der entweder alle 6 Menschen getötet hat oder zwei Täter. Der eine der seine 5 Familienangehörige getötet hat und einen zweiten der A. Gruber getötet haben soll.
    Man dreht sich im Kreis und stößt immer mit den L.S. zusammen.

  • #6

    Shirin (Freitag, 30 November 2018 18:37)

    Schon lange verfolge ich diesen schrecklichen Fall. Angefangen hatte mein Geschichtelehrer damit, wir haben die Doku geschaut und seitdem hoffe ich auf Aufklärung des Falls. Ich bin beeindruckt von dieser Theorie, es klingt sehr logisch. Werde mir das Buch bestellen. Vielen Dank für die Recherche. Liebe Grüße

  • #5

    Kirsten Werner (Freitag, 09 November 2018 11:19)

    Noch etwas anderes könnte auf A. Gruber als Mörder hinweisen: Er hat einen Tag vor den Morden im Dorf erzählt vom verlorenen Schlüssel und von Spuren, die nicht mehr vom Hof wegführen usw. Er könnte damit bewusst falsche Spuren gelegt haben.

  • #4

    Anni (Montag, 24 September 2018 10:34)

    Mir drängt sich der Gedanke auf, dass - nachdem Andreas Gruber seine Familie erschlagen hat - jemand auf den Hof kam (evtl. Lorenz S.) und die Leichen der Familie gesehen hat. Vielleicht gab es ein Gerangel mit Andreas Gruber, der verhindern wollte, dass jemand die Tötungen anzeigt und er wurde dann in Notwehr erschlagen?

  • #3

    Marc (Freitag, 17 August 2018 15:37)

    Spannendes Buch mit plausibler Erklärung zum Familiendrama. Der Umgang des Mörders mit seiner Familie machte mich immer noch rasend vor Wut! Habe mich richtig reingesteigert während des Lesens.

  • #2

    Urs Franz (Mittwoch, 11 Juli 2018 10:43)

    Das Buch baut chronologisch die Spannung bis zum Mord hin auf, was einem richtiggehend fasziniert und kaum mehr los lässt. Aus diesem Grund hatte ich es bereits nach zwei Tagen durchgelesen und bin begeistert. Durch die detaillierten Beschreibungen der einzelnen Charakteren im Kontext zur damaligen Zeit, kann man sich voll und ganz in die Geschichte hinein versetzen und die Geschehnisse „hautnah“ miterleben. Deshalb kann ich mir absolut vorstellen, dass sich die Tat genau so ereignet hat und erachte dieses Buch als die Aufklärung des Falles.

  • #1

    Katrin (Freitag, 27 April 2018 13:49)

    Ich habe mich auch längere Zeit mit dem Thema beschäftigt und bin ebenfalls auf den im Buch dargestellten Hergang der Ereignisse gekommen.
    Für mich ergab sich in erster Linie aus der Familiendynamik und den damit bestehenden Rollen und Beziehungen ein innerfamiliärer Mord. Allerdings halte ich es für möglich, dass Lorenz S. „die gerechte Hand Gottes“ war und er Andreas G. im Nachhinein während einer Auseinandersetzung getötet hat.

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